Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und sehen Sie anhand dieses wegen seiner Holzrahmenbauweise klassischen Fertighauses, und wegen seiner eineinhalbgeschos-sigen Bauform mit Satteldach typischen Einfamilienhauses, wie ein Fertighaus entsteht.
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Nach der Rohplanung erfolgt die eigentliche Konstruktion eines Fertighauses durch die Anwendung aufwendiger Computerprogramme, und diese steuern auch den ersten Schritt der Produktion. Den Zuschnitt der einzelnen Holz-bauteile, aus denen später die Fertigelemente entstehen, erledigen computergesteuerte Fertigungsautomaten mit höchster Präzision. Schon bei der Auswahl der geeigneten Holzpartien und der optimalen Trocknung des Rohmaterials bedient man sich der Computertechnik, denn nur so kann ein Fertighaus den hohen, aktuellen Qualitätsanforderun-gen gerecht werden.
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Doch auch ein Fertighaus wird wirklich gebaut - nicht von Computern oder Robotern, sondern von Menschen. Denn die Erfahrung im Umgang mit dem natürlichen Rohstoff Holz und das Auge und die Hand des Fachmanns kann die heutige Technik noch nicht ersetzen. Unter optimalen Umgebungsbedingungen entstehen in einer klimatisierten Produktionshalle die Fertigelemente, die später zu einem Haus zusammengefügt werden. Mit modernsten Maschinen fertigen Facharbeiter die Wand- und Deckenelemente aus Holzständern und verfüllen die Fächer zwischen dem Holz mit hochwirksamem, mineralischem Faserdämmstoff.
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Wie der vollständige Wandaufbau sich gestaltet, hängt von der vom Hersteller angewandten Holzbauweise ab. Die verschiedenen Konstruktionen unterscheiden sich in den Dimensionen und Kompositionen verschiedener Materialien, die Einfluß auf deren statische Wirkung haben. Hier wird die Holzständerkonstruktion mit einer Dampfbremse belegt und mit Holzwerkstoffplatten beplankt, die dem Wandaufbau zusätzliche Verwindungssteifheit verleihen. Die in den Wandelementen durch das Ständerwerk konstruktiv vorge-gebenen Bereiche für Fenster, Türen und Installationen werden dabei ausgespart.
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So weitreichend wie irgend möglich, wird die optimale Fertigungsbedingung der Produktionshalle genutzt. Alle Bauelemente, die bereits im Werk eingebaut oder zusam-mengefügt werden können, werden hier fertiggestellt, daher der deutsche Name "Fertighaus". Treffender wäre allerdings die international gebräuchliche Bezeichnung "Vorfabriziertes Haus". Fenster und Türen werden einge-baut und die technischen Installationen für die Strom-, Wasser-, Gas-, Kommunikations- und Wärmeversorgung in den dafür vorgesehenen Bereichen der Wandelemente vorbereitet.
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Alle vorgefertigten Bauelemente werden für den bevorste-henden Transport gesichert und witterungsfest verpackt. Auf fahrbaren Trägersystemen werden die Bauteile, sowie alle weiteren Baumaterialien, die für den Aufbau des Hauses erforderlich sind, zusammengestellt und termin-gerecht für den Kunden kommissioniert. Hier bleibt das vorgefertigte Haus deponiert bis zu seiner Verladung auf die Transportfahrzeuge, die es zum Bauplatz des Bauherrn bringen. Dort soll es zum geplanten Termin gemeinsam mit Verladekran und Montageteams eintreffen.
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Wenn die Tieflader mit dem Fertighaus am Bauplatz ankom-men, war dort bereits ein Bauteam mit den erforderlichen Vorbereitungen beschäftigt um die Voraussetzungen für eine reibungslose und zügige Errichtung des Rohbaus zu schaffen. Die Bodenplatte, mit oder ohne Unterkellerung wurde mit umlaufender Frostschürze betoniert und mit einer Abdichtung gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit versehen. Darauf wurde bereits umlaufend ein Träger-balken mit den Konturen des Grundrisses befestigt, auf dem die Wandelemente aufgesetzt werden. Außerdem wurde der Bauplatz mit Energie für den Aufbau versorgt.
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Nach dem Ausladen aller benötigten Baumaterialien werden die vorfabrizierten Bauelemente für Außen- und Innen-wände, für Geschossdecken und den Dachstuhl mit Verlade-kränen punktgenau am vorgesehenen Platz aufgesetzt und fachgerecht miteinander verbunden. Sobald alle statischen Elemente der Wände fest montiert sind, werden die Dachbinder aufgesetzt und zum Dachstuhl verbunden. Dann werden die Giebelwände montiert. Die Arbeitskraft des gesamten Bauteams konzentriert sich bis zu diesem Zeitpunkt auf die gemeinsame Errichtung des Rohbaus.
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Unter günstigen Bedingungen ist bereits am Ende des ersten Bautages die spätere Hausform deutlich zu erken-nen. Und kurze Zeit später kann bereits das Richtfest gefeiert werden. Wenn die Grundkonstruktion errichtet ist, teilt sich das Bauteam in mehrere parallel arbeitende Grup-pen auf, die gleichzeitig die Außenwände des Hauses fertigstellen, das Dach decken und mit dem Innenausbau beginnen. Ab diesem Moment unterscheidet sich die zu leistende Arbeit nur noch wenig von der, die bei konven-tioneller, massiver Bauweise geleistet werden muß. Aber schneller geht´s beim Fertighaus.
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Der Kreativität bei der inneren und äußeren Ausgestaltung des Hauses sind kaum Grenzen gesetzt. Was hier in kür-zester Zeit entstanden ist, ist ein Qualitätsprodukt von höchster Präzision. Alle Elemente wurden unter best-möglichen Bedingungen von den Besten ihrer Zunft gefertigt, von computergesteuerten Hochleistungsma-schinen und von Fachhandwerkern. Wenn ein solches Haus fertiggestellt ist, dann ist es auch wirklich bezugsfertig, denn es ist trocken und bietet seinen Bewohnern sofort ein gesundes und angenehmes Raumklima, welches aufgrund des natürlichen Rohstoffs Holz auf Dauer erhalten bleibt.
Ziel dieses Beitrags war es, Ihnen in einer kurzen Übersicht zu zeigen, wie ein Fertighaus in Holzbauweise beim Fertighaushersteller produziert und auf der Baustelle errichtet wird. Genaue und detaillierte Informationen zu Fertighaus-Herstellung und Fertighaus-Aufbau finden Sie auf folgenden Websites:
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