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Dachformen und Dachneigungen eines Fertighauses

Alle heute gebräuchlichen Dachformen haben historische Vorbilder. Sie entstanden durch Sachzwänge oder aufgrund praktischer Überlegungen. Die Bedeutung von Optik und Ästhetik war hierbei zunächst zweitrangig. Die Funktion und der Nutzwert eines Daches unter Berücksichtigung der jeweiligen klimatischen Bedingungen und der verfügbaren Mittel und Materialien war ausschlaggebend für die Formbildung.

Die Dachformen werden in zwei Hauptgruppen unterteilt, die ebenflächigen und die krummflächigen Dachformen. Während die ebenflächigen Dachformen älter sind und sich im Bereich des Wohnbaus entwickelten, sind die krummflächigen Dachformen moderner und entstammen überwiegend den Entwicklungen im Bereich von Industriebauten.

Es gibt unzählige Dachformen, Varianten und Kombinationen - wir beschränken uns hier auf die gängigsten Dachformen, die Ihnen beim Fertighaus begegnen.



Die Dachform Satteldach

Dachform Satteldach beim Fertighaus vergrößerbar

Das klassische "Standarddach" ist die älteste Dachform überhaupt und stellt auch heute noch die am häufigsten verwendete und die beliebteste Dachkonstruktion dar. Das Satteldach wird aus zwei gegeneinander geneigten, rechteckigen Flächen gebildet, die sich an ihren oberen Kanten treffen und so einen Dachfirst bilden. Dabei entstehenden zwei senkrechte Giebelflächen. Die Konstruktion ist einfach und im Vergleich kostengünstig. Eine seltene Sonderform ist das ungleichseitige Satteldach, bei dem die beiden Dachflächen verschieden groß sind und in unterschiedlichen Winkel angelegt sind.



Die Dachform Schleppdach

Dachform Schleppdach beim Fertighaus vergrößerbar

Eine weitere Variante des Satteldachs ist das Schleppdach. Bei dieser Dachform ist ein Teil der Dachflächen im gleichen Winkel nach unten hin verlängert, um beispielsweise einen Anbau oder Erker zu überdachen. Diese Dachform wird mit hoher Neigung gerne in Regionen mit regelmäßiger, erheblicher Schneelast gewählt, da hier der Schnee nur schlecht haftet und auch Regen zügig abfließt. Auch wegen der vielfältigen Möglichkeit eines späteren Ausbaus und der einfachen Konstruktion ist das Schleppdach mit spitzem Winkel sehr beliebt.



Die Dachform Walmdach

Dachform Walmdach beim Fertighaus vergrößerbar

Basierend auf dem Satteldach mit Firstbildung sind beim Walmdach die beiden Giebel durch geneigte Dachflächen, die "Walme" ersetzt. Diese bilden eine dreieckige Dachfläche, die Hauptflächen hingegen sind trapezförmig und treffen sich im Dachfirst. Beim Walmdach werden alle Außenwände des Gebäudes von einer Dachfläche überdeckt. Diese Dachform wird oft als repräsentativer empfunden, die Herstellung ist aber auch arbeits- und materialintensiver, und damit teurer als die eines Satteldachs.



Die Dachform Krüppelwalmdach

Dachform Krüppelwalmdach beim Fertighaus vergrößerbar

Beim wegen seiner imposanten Form heute sehr beliebten Schopf- oder Krüppelwalmdach sind nur ein Teil der Giebelflächen durch Dachflächen ersetzt. Üblicherweise werden nur die oberen Teile als Dachflächen ausgeführt, die nicht bis zur Traufe der seitlichen Dachflächen herunter reichen. Hierdurch wird der exponierteste Bereich des Giebels vor der Witterung abgeschirmt und gleichzeitig erhöht sich die begehbare Dachfläche. Von einem Fußwalm spricht man, wenn der untere Teil des Giebels von einem Walm überdeckt wird.



Die Dachform Zeltdach

Dachform Zeltdach beim Fertighaus vergrößerbar

Das Turm- oder Zeltdach ist mit dem Walmdach verwandt. Allerdings treffen sich alle Dachflächen pyramidenähnlich in einer Spitze in der Mitte der bedachten Fläche und haben jeweils eine dreieckige Form. Grundsätzlich könnte ein Zeltdach für jede Grundfläche konstruiert werden, jedoch mit unterschiedlichen Dachneigungen an Giebel- und Längsseiten des Gebäudes. Deshalb wird diese Dachform überwiegend für Gebäude mit annähernd quadratischem Grundriss eingesetzt und bei Villen gerne mit geringer Neigung ausgeführt.



Die Dachform Mansarddach

Dachform Mansarddach beim Fertighaus vergrößerbar

Not macht erfinderisch. Und aus der Not heraus ist auch diese Dachform entstanden. In vielen Städten wurden Wohngebäude nach ihrer Geschosszahl besteuert. Ein Dach zählte jedoch nicht als Geschoss. Also versuchten die Bauherren, aus dem Dach ein möglichst vollwertiges und ausbaubares Geschoss zu konstruieren. Dazu wurden alle Dachflächen eines Walmdachs in eine untere, steile Fläche und in eine obere Fläche mit flacher Neigung unterteilt. So entstand zusätzlich nutzbarer Wohnraum für eines oder mehrere Dachzimmer, die sogenannten "Mansarden".



Die Dachform Pultdach

Dachform Pultdach beim Fertighaus vergrößerbar

Aus nur einer abgeschrägten Dachfläche, mit oft nur geringer Dachneigung, besteht das Pultdach. Diese Dachform ist für schneereiche Regionen nur bedingt tauglich. Gerne wird Sie eingesetzt für die Konstruktion von Niedrigenergie- und Passivhäusern. Wärend die unbedachte, größere Fassade mit großen Fensterflächen ausgestattet nach Süden ausgerichtet wird, ist die Wetterseite des Hauses durch die Dachfläche geschützt. Diese Dachform ist kostengünstig und läßt die Gestaltung eines Vollgeschosses unterm Dach zu.



Die Dachform Doppelpultdach

Dachform Doppelpultdach beim Fertighaus vergrößerbar

Gerade bei Designerhäusern und modernen und innovativen Haustypen ist diese Dachform häufig anzutreffen. Die Vorteile verschiedener Dachformen können hier miteinander kombiniert werden. Geringe Dachneigung, Schutz von Fassaden, Fensterflächen in der Gebäudemitte sind nur einige davon. Sind die Dachflächen nicht gegenläufig, sondern wie Sägezähne hintereinander angeordnet, spricht man von einem Sheddach, welches aus dem Industriebau bekannt ist, mittlerweile aber auch bei Einfamilienhäusern eingesetzt wird.



Die Dachneigung

Die Angabe der Dachneigung gibt Auskunft über das Gefälle der Dachflächen. Sie wird in Grad angegeben und bezeichnet den Winkel zwischen Dachtraufe und Dachfläche. Nicht jedes Dach kann und darf nach belieben gebaut werden. Für jede Art der Eindeckung eines Daches sind Ober- und Untergrenzen für die Dachneigung vorgegeben. Bebauungspläne geben oft nicht nur die zulässige Dachform, sondern oft auch die erlaubten Dachneigungen vor. Doch die Dachneigung hat auch Einfluß auf einen weiteren, wichtigen Aspekt, nämlich den Preis eines Gebäudes. Je spitzer ein Dach ist, desto mehr Raum schafft es - und desto teurer ist es auch.


Dachneigungen beim FertighausTypische Dachneigungen

Die Animation zeigt einige typische Dachneigungen anhand eines Satteldachs. Neigungen unter 22° werden bei dieser Form nur in Ausnahmen gebaut. Mit einer Neigung von 45° wird das Satteldach auch als "Winkeldach" oder "Neudeutsches Dach" bezeichnet, wogegen die ältere, spitze Form mit 62° Neigung "Altdeutsches Dach" oder "Gotisches Dach" genannt wird. Mit einer Neigung von 60° bilden Dachflächen und Dachtraufe ein gleichseitiges Dreieck. Diese Dächer nennt man auch "Altfranzösisches Dach" oder "Altfränkisches Dach".


Der Unterschied zwischen der flachsten und der spitzesten Dachneigung des dargestellten Beispiels, also zwischen 22° und 62° bedeutet fast eine Verdopplung der Seitenlänge jeder Dachfläche. Damit verdoppelt sich auch die einzudeckende Gesamtdachfläche. Der Materialbedarf für den Dachstuhl verdreifacht sich sogar, wegen der für die statische Stabilität zusätzlich erforderlichen Verstrebungen. Bei der relativ "einfachen" Form des Satteldachs muß man mit dem bis zu dreifachen Gesamtpreis kalkulieren, wenn alle Faktoren berücksichtigt werden. Bei aufwändigeren Dachformen kann der Preis noch weit darüber hinaus gehen.

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